Sentio ergo sum - Ich fühle - werde meiner Selbst gewahr- also bin ich!!

Aus ERGO | aktiv wird sensoMotorics

Berühren  Bewegen  Begreifen  Bewirken  Bewahren

 

Mein Lebensweg hat mich von Tirol ins Südburgenland geführt

- nach Großpetersdorf im Bezirk Oberwart -

 

Momentan entsteht gerade mein neues Projekt

sensoMotorics.

 

SensoMotorics soll ein im Südburgenland bisher einzigartiges Zentrum für Interdisziplinäre Therapie werden - 

aller Anfang ist klein- daher freue ich mich sehr, mit Eva Arnold, eine fähige, erfahrene Physiotherapeutin gefunden zu haben, die den ersten Schritt mit mir in Richtung eines ganzheitlichen, am Wohlbefinden des Patienten orientierten Therapiezentrums zu gehen bereit ist.

 

sensoMotorics steht

für einen Weg voll Leichtigkeit und Freude am Erfolg in die Heilung und Linderung,

für Qualität statt Quantität,

für den einzelnen Menschen, das einzelne Kind als Ort voll Hoffnung und Zuversicht.

 

sensoMotorics ist das, was ich auf einer langen Suche nach sanften und sehr effektiven Therapiekonzepten und -methoden für mich entdeckt habe und auf diesem Weg ein kleines Stück weiter in die Welt tragen möchte.

 

 

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Weiterlesen sollten nun nur die Menschen, die auch ein wenig meine Philosophie hinter dem Ganzen interessiert.....

 

"Bewegung ist wichtig, gesundheitsfördernd, wohltuend, entspannend"...dies ist in aller Munde und es werden auch nicht allzuviele Menschen dem widersprechen.

 

Ich sage, "Leben ist Bewegung, wir leben, weil wir uns bewegen- im wörtlichen und im übertragenen Sinn-  zielgerichtete, sinnhafte, schmerzfreie, leichte und freudige Bewegung macht unser Leben lebenswert."

 

- und das aus dem Mund einer Ergotherapeutin- nur- wenn wir mal genau hinschauen, dann ist es genau dies - für jede Handlung, die ich ausführe, muss ich mich bewegen- meine Hände, meinen Körper, für jeden Satz den ich spreche, muss ich meinen Mund bewegen, um im Leben Voran zu kommen, muss ich mich bewegen- auch im übertragenen Sinne .

Wenn ich denke, denke ich in bewegten, flüssigen Bildern. Auch unsere Emotionen zeigen sich in Bewegungen- nicht umsonst, kann man die Stimmung eines Menschen häufig an seinem Gesichtsausdruck erkennen und auch wenn sich unser Magen verkrampft, weil wir uns ärgern oder Angst haben, dann passiert dies durch Bewegung. Selbst wenn wir träumen und im Zustand der körperlichen Entspannung sind, bewegt sich etwas- unsere Augen...dies sind nur Beispiele...

 

Von vielen wird nun der Einwand kommen-  das ist nichts Neues-

natürlich bewegen wir uns den ganzen Tag...und weiter??

 

Nur die effektive, zielgerichtete Bewegung macht Sinn, bringt mich voran...egal ob in meinen Handlungen, auf meinem Lebensweg, in meiner Sprache, in meinem Denken, in meinem Verhalten, in meinen Emotionen.

Alles andere ist ein Versuch, dies zu erreichen, aber ich "hinke immer hinterher"- auch dies ist im übertragenen Sinn wahr- 

Um dies zu ermöglichen, benötigen wir die Sensorik, das Fühlen und den Prozess der Verarbeitung der gefühlten Reize- die Wahr-nehmung oder Perzeption- oder einfacher gesagt, den Steuerungsprozess, der hinter jeder Bewegung steckt- und hier läßt sich auch der Kreis wieder schließen, den eine Ergotherapeutin berechtigt, die Bewegung ins Augenmerk zu rufen-

denn ErgotherapeutInnen sind DIE ExpertInnen für Wahrnehmung, Wahrnehmungsprozesse, Wahrnehmungsverarbeitung.

 

Ohne eine gut funktionierende Wahrnehmung wird jede sinnvolle, zielgerichtete Bewegung unmöglich, jeder Handlungsablauf verändert, die Sprache und Kommunikation zur Floskel, schlicht und einfach jede Entwicklung behindert, unser Leben sehr schwierig.

 

Leider ist diese Form der Bewegung- in allen von mir beschriebenen Teilen und vielen anderen mehr, in unserer Gesellschaft- in unsererem Leben, oft abhanden gekommen...und nicht erst im Erwachsenenalter, auch immer mehr Kinder lernen die lustvolle Leichtigkeit der Bewegung- und somit im übertragenen Sinne auch des Lebens, erst gar nicht kennen.

 

Viele werden sich jetzt denken- Lustvoll und leicht...Wofür soll das wichtig sein? 

Wann ist das Leben schon lustvoll und leicht??...wenn man sich diese Frage ehrlich beantwortet, dann werden sich sehr viele finden, die dies zwar nicht haben, sich aber wünschen, denn....Wofür leben wir denn sonst??...Ich weiß, das ist sehr provokant...

 

 

 

 

 

Berühren: Ich berühre- ich werde berührt. Ich trete in Kontakt mit der Welt – die Welt tritt in Kontakt mit mir – Reizaufnahme; Sensorik

Bewegen: Ich bewege mich- ich bewege die Welt- ich werde bewegt- jede Bewegung verfolgt einen Zweck- Antwort auf den Reiz- Motorik

Begreifen: Ich greife- benutze meine Hände- nehme (also ergreife) –nutze unterschiedliche Griffweisen- greife mit einer Hand oder beiden- und begreife dabei die Grundprinzipien der physikalischen Welt 

Ich nutze die Empfindungen von Berühren und Bewegen- Passe meinen Körper der gegenständlichen Welt an. Gut funktionierende Sensorik führt zu gut funktionierender Motorik- Sensomotorik

Bewirken: Durch Berühren, Bewegen und Begreifen habe ich die Fähigkeit mich und mehrere Gegenstände in der Welt zu verändern- ich kann etwas bewirken, ich lerne durch einfache Ursache- Wirkungsprinzipien die Eigenschaften der Welt kennen.

z.B. ein Ball ist rund und rollt davon; wenn ich meiner Puppe das Haar abschneide ist es wirklich ab- ich kann es nicht mehr zusammenfügen-  wenn ich Wasser in Erde schütte gibt es Matsch…wenn ich lange genug warte habe ich wieder Erde…Es gibt Dinge in der Welt, die kann man rückgängig machen- andere nicht.  Wenn ein Gegenstand aus dem Blickfeld verschwindet, ist er immer noch da- auch wenn ich ihn im Moment nicht sehen kann- ich muss mich nur hinbewegen, dann seh ich ihn wieder….usw. 

Bewahren: Durch Berühren, Bewegen, Begreifen und Bewirken, lerne ich die Welt kennen- dieses durch und am eigenen Körper Erfahrene kann mir niemand mehr nehmen- ich muss die Erfahrungen nicht jedes Mal neu machen, da ich sie in meinem Gedächtnis bewahre und immer wieder aufs neue abrufen kann. Über die Jahre baue ich so einen großen Erfahrungsschatz auf, auf den ich immer wieder, auch in neuen Situationen zurückgreifen kann. Ich habe etwas von der Welt wahr- genommen, dass ich nun gut behütet in meinem Gedächtnis be- wahre.

Handeln: Durch Berühren, Bewegen, Begreifen, Bewirken und Bewahren habe ich die Voraussetzungen geschaffen ein aktiv handelnder Mensch zu sein. Ich habe die Fähigkeiten, meinen Körper gezielt einzusetzen, weiß über grundlegende Vorgänge in der Welt Bescheid, kann auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Probleme, die sich mir in den Weg stellen kann ich bewältigen oder ich habe die Fähigkeit Lösungen zu suchen.

 

Berühren: Ich berühre- ich werde berührt. Ich trete in Kontakt mit der Welt – die Welt tritt in Kontakt mit mir – Reizaufnahme; Sensorik

Bewegen: Ich bewege mich- ich bewege die Welt- ich werde bewegt- jede Bewegung verfolgt einen Zweck- Antwort auf den Reiz- Motorik

Begreifen: Ich greife- benutze meine Hände- nehme (also ergreife) –nutze unterschiedliche Griffweisen- greife mit einer Hand oder beiden- und begreife dabei die Grundprinzipien der physikalischen Welt 

Ich nutze die Empfindungen von Berühren und Bewegen- Passe meinen Körper der gegenständlichen Welt an. Gut funktionierende Sensorik führt zu gut funktionierender Motorik- Sensomotorik

Bewirken: Durch Berühren, Bewegen und Begreifen habe ich die Fähigkeit mich und mehrere Gegenstände in der Welt zu verändern- ich kann etwas bewirken, ich lerne durch einfache Ursache- Wirkungsprinzipien die Eigenschaften der Welt kennen.

z.B. ein Ball ist rund und rollt davon; wenn ich meiner Puppe das Haar abschneide ist es wirklich ab- ich kann es nicht mehr zusammenfügen-  wenn ich Wasser in Erde schütte gibt es Matsch…wenn ich lange genug warte habe ich wieder Erde…Es gibt Dinge in der Welt, die kann man rückgängig machen- andere nicht.  Wenn ein Gegenstand aus dem Blickfeld verschwindet, ist er immer noch da- auch wenn ich ihn im Moment nicht sehen kann- ich muss mich nur hinbewegen, dann seh ich ihn wieder….usw. 

Bewahren: Durch Berühren, Bewegen, Begreifen und Bewirken, lerne ich die Welt kennen- dieses durch und am eigenen Körper Erfahrene kann mir niemand mehr nehmen- ich muss die Erfahrungen nicht jedes Mal neu machen, da ich sie in meinem Gedächtnis bewahre und immer wieder aufs neue abrufen kann. Über die Jahre baue ich so einen großen Erfahrungsschatz auf, auf den ich immer wieder, auch in neuen Situationen zurückgreifen kann. Ich habe etwas von der Welt wahr- genommen, dass ich nun gut behütet in meinem Gedächtnis be- wahre.

Handeln: Durch Berühren, Bewegen, Begreifen, Bewirken und Bewahren habe ich die Voraussetzungen geschaffen ein aktiv handelnder Mensch zu sein. Ich habe die Fähigkeiten, meinen Körper gezielt einzusetzen, weiß über grundlegende Vorgänge in der Welt Bescheid, kann auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Probleme, die sich mir in den Weg stellen kann ich bewältigen oder ich habe die Fähigkeit Lösungen zu suchen.